Wie wird unser Arbeitsplatz 2099 aussehen?

Wie kann man sich unsere Arbeitswelt Ende des 21. Jahrunderts vorstellen? Kann man das überhaupt? Wenn ja, wie? Und vor allem, wer kann das?

Bisherige Vorhersagen, wie wir in Zukunft arbeiten werden, nehmen sich Zeiträume vor, die in den nächsten 10, 20 oder 30 Jahren angesiedelt sind.

Was wäre, wenn wir uns vorstellen, wie die Arbeit in 80 Jahren aussehen wird?

Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Sozialpartnern, Kulturschaffenden und anderen kreativen Köpfen, wollen wir uns im vom BMBF geförderten Forschungsprojekt ‚FutureWork‘ den Antworten annähern.

Was haben Zukunftsforscher*innen, Arbeitwissenschaftler*innen, Künstler*innen, Schriftsteller*innen, Landschafts- und Städteplaner*innen und weitere kluge Köpfe dazu beizutragen?

Am 16./17. März 2020 findet unsere Fachtagung ‚FutureWork – Arbeitswelten der Zukunft‘ statt, auf der wie gemeinsam auf Spurensuche gehen möchten.

Sie forschen an Arbeitszukünften? Sie befassen sich künstlerisch oder literarisch mit Szenarien einer fernen Arbeitswelt?

Reichen Sie ein Abstract für die Fachtagung ein und lassen uns an Ihren inspirierenden und informativen Vorstellungen teilhaben.

Weitere Informationen zum Call for Abstracts

Science Fiction und Wissenschaft stehen in einem Wechselspiel zueinander

Neben Prof. Dr. Metin Tolan von der Fakultät für Physik an der TU Dortmund, der für seine Lehre immer wieder gerne Beispiel aus der Science Fiction nutzt, um Interesse für den Lernstoff zu wecken, stellt auch FutureWork-Projektmitglied Dr. Lars Schmeink in einem Interview im Radiosender eldoRadio der TU Dortmund heraus, was die Science Fiction für die Wissenschaft tun kann.

Schmeink hebt hervor, dass durch das Wechselspiel zwischen Science Fiction und Wissenschaft, die fiktionalen Texte der Wissenschaft erlauben, „Dinge zu kommunizieren, die vielleicht ansonsten einem Laien nicht begreifbar gemacht werden können.“ Damit, so Schmeink, wäre es auch möglich, zukünftige Gesellschaftskonzepte zu denken.

Zum Beitrag

Projektstart

Das Forschungsprojekt startet zum 1. April 2019.

Titel: Arbeit im Übergang zum 22. Jahrhundert (FutureWork)

Koordination:
IQIB – Institut für qualifizierende Innovationsforschung & -beratung (ehemals European Academy of Technology and Innovation Assessment GmbH)
Herr PD Dr. Oliver Pfirrmann
Wilhelmstraße 56
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Projektlaufzeit: 01.04.2019 bis 31.01.2022

Projektpartner:

IQIB – Institut für qualifizierende Innovationsforschung & -beratung (ehemals European Academy of Technology and Innovation Assessment GmbH), Bad Neuenahr-Ahrweiler :
Altstudienanalyse, Technikfolgenabschätzung und Szenarienbildung

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale:
Vorbereitung und Durchführung der Fachtagung und Konferenz, Wissenschaftskommunikation

Das Thema: Zukunft der Arbeit

Der digitale Wandel hat spürbare Auswirkungen auf unsere Art zu leben und zu arbeiten. Die digitalen Möglichkeiten sorgen insbesondere dafür, dass sich die Arbeitswelten massiv verändern. Berufsbilder, Arbeitsaufgaben und Tätigkeitsprofile wandeln sich. In diesem Kontext stellen weiterhin Qualifizierung und Kompetenzentwicklung den Schlüssel dar, um die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung zu heben und faire Zugangschancen für den Arbeitsmarkt der Zukunft zu eröffnen.
In der Programmlinie „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ des BMBF werden Wege aufgezeigt, mit Konzepten der Arbeitsgestaltung den neu entstehenden Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen und Chancen für Beschäftigte und Unternehmen zu nutzen.

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