Die digitale Zukunft mitgestalten

Die digitale Zukunft mitgestalten

Die Zukunft ist keine lineare Fortschreibung von Bestehendem. Und: Die aktuelle Corona-Pandemie wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern.

Diese Erkenntnisse zogen sich durch eine Online-Diskussion, die im Rahmen der Online-Fachtagung Arbeitswelten der Zukunft 2.0 am 18. Mai 2020 mit Teilnehmenden u.a. aus der Techniksoziologie, Arbeitswissenschaft, Theologie und Science Fiction ausgerichtet wurde.

Auf der Basis von vier während der Tagung veröffentlichten Impulsreferaten diskutierten die TagungsteilnehmerInnen über mögliche Zukunftsszenarien der Arbeitswelt mit:
– Prof. Dr. Elke Hemminger
– Denis Newiak, M.A.
– Sebastian Randerath
– Katharina Schäfer, M.A.
– Dr. Anke Steinborn
– AOR Dr. Michael Waltemathe

Die Diskussion, die von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Gründungsdirektorin des ZAK am KIT, moderiert wurde, stand deutlich unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Diese habe gezeigt, dass die Zukunft sich nicht linear aus der Weiterführung von Bestehendem ergibt. Umso wichtiger sei es, bei dem Blick in die Zukunft Unwägbarkeiten einzubeziehen.

Mit sogenannten „Wild Cards“, die unvorhersehbare Ereignisse soweit wie möglich berücksichtigen, werden in der Szenariotechnik Platzhalter einbezogen, die eine lineare Entwicklung unterbrechen. So geschehen am Beispiel der aktuellen Pandemie – wobei auch hier die Konsequenzen noch immer offen sind: Wird der bisher eingeschlagene Weg die Digitalisierung der Arbeitswelt nur beschleunigen? Oder wird es zu einer fundamentalen Veränderung des bisherigen kommen?

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