Öffentliche Konferenz zur Arbeit der Zukunft

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Öffentliche Konferenz am 17./18. September 2021

Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts FutureWork beschäftigt sich eine öffentliche Konferenz mit der Zukunft der Arbeit.

Zukünftige Arbeitswelten werden fundamental anders aufgestellt sein als die Welt, die wir bisher kennen. Neue Berufe, Tätigkeiten und noch unvorstellbare Einsatzmöglichkeiten von Technologien werden die Arbeitsverteilung und -organisation, aber auch das gesellschaftliche Gefüge beeinflussen. Mit Langzeitszenarien kann der Blick in ferne Arbeitswelten bereits heute geschärft werden. Im BMBF-geförderten Projekt FutureWork wird der Blick bis an den Anfang des nächsten Jahrhunderts gewagt. Mithilfe wissenschaftlicher, literarischer und künstlerischer Ressourcen aus Arbeits- und Zukunftsforschung sowie Science Fiction werden Szenarien entwickelt, die zukünftige Arbeitswelten beschreiben. Mit diesen Szenarien will das Projekt einen öffentlichen Diskussionsprozess in Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik über die Rolle der Arbeit anstoßen, der eine reflektierte Planung unserer zukünftigen Arbeitswelt unterstützt.

Im Sinne einer Öffentlichen Wissenschaft ist es dem Forschungsprojekt ein wichtiges Anliegen, die Gesellschaft in den Diskurs darüber mit einzubinden. So wurden etwa auch Science Fiction-Autorinnen und -Autoren über eine Ausschreibung aufgefordert, Kurzgeschichten einzureichen, um ihre Gedanken zu Arbeitszukünften in Form fiktionaler Geschichten mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Kurzgeschichtenband wird voraussichtlich im Herbst 2021 erscheinen.

Unter Mitwirkung aller Projektpartner organisiert das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale eine öffentliche Konferenz in Karlsruhe, in deren Rahmen die Forschungsergebnisse einem interessierten Publikum vorgestellt und diskutiert werden. Kreative, Künstlerinnen und Künstler, Visionäre und Expertinnen und Experten initiieren dabei einen öffentlichen Diskussionsprozess über die Rolle der Arbeit in den kommenden Jahrzehnten.

Die öffentliche Konferenz „Arbeit von übermorgen – zwischen Science und Fiction“ am 17. und 18. September 2021 wird aktuell als Präsenzveranstaltung geplant und findet in Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe statt, das auch Veranstaltungsort des festlichen Eröffnungsabends sein wird. Grußworte von u.a. Prof. Dr. h.c. mult. Peter Weibel, künstlerisch-wissenschaftlicher Leiter des ZKM, und eine Podiumsdiskussion führen in die Thematik ein. Das inhaltliche Kernstück der Konferenz bildet der folgende Tag in der IHK Karlsruhe, bei dem in Vorträgen, Diskussionen und Kurzlesungen Fragen wie diese diskutiert werden: Wird unsere Arbeit zunehmend automatisiert? Welche Jobs wird es noch geben, welche nicht mehr, welche entstehen neu? Wird es zukünftig noch eine traditionelle Erwerbsarbeit geben oder werden Modelle wie das bedingungslose Grundeinkommen diese ersetzen? Für wen werden wir arbeiten (globale Konzerne, staatliche, KI-gestützte Planwirtschaft, als Soloselbständige in der Gig Economy)? Wo werden wir arbeiten (neue Arbeitsräume wie das Weltall, Tiefsee oder rein virtuelle Welten)? Wie wird sich unsere Wirtschaft weiterentwickeln angesichts von Klimawandel, Pandemien, Automatisierung? Welche Bildung und welche Fähigkeiten werden wir benötigen, um auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft mitzuhalten? Wie entwickeln sich die Institutionen, die mit der Organisation, Verwaltung oder Versicherung von Arbeit befasst sind, wie beispielsweise die Agentur für Arbeit und die Sozialversicherungsträger – wird es sie noch in der jetzigen Form geben?

Die Teilnahme ist kostenlos. Im Falle einer Präsenzveranstaltung ist ggf. eine Anmeldung notwendig.

Zur Programmübersicht

Das detaillierte Programm finden Sie auf dieser Seite ab ca. Ende Juli 2021.

FutureWork-Mailverteiler: Anmeldung für aktuelle Informationen zum FutureWork-Projekt

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