Arbeitszukünfte in der Karlsruher Traumfabrik

Arbeitszukünfte in der Karlsruher Traumfabrik

Die Traumfabrik ist eine schon mehr als 10 Jahre stattfindende Filmreihe in Karlsruhe, die sich stets einem anderen Thema widmet und Menschen über Filme zur Diskussion zusammenbringt.

Nachdem nun allmählich die Kinos wieder öffnen dürfen, startet die diesjährige Traumfabrik mit Filmen aus der Science-Fiction durch.

 

 

In Kooperation mit unserem Projekt FutureWork kuratiert Wolfgang Petroll (Dozent für Film und Medienästhetik, ZAK) in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Programmkino Schauburg und dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eine Sammlung von Science-Fiction-Filmen, die aus verschiedenen Filmepochen stammend Einblicke geben, wie zukünftige Arbeit filmisch umgesetzt wurde.

Mit dem Titel FUTURE WORK(s) lenkt die Filmreihe den Blick auf Fragen wie:

Wie sieht das künftige Arbeitsleben aus?

Welche Zukunftsjobs wird es geben?

Wie könnten die Arbeitsplatzbeschreibungen und Stellenanzeigen in einer kommenden Gesellschaft aussehen?

Wie sind Arbeitsplätze organisiert und gestaltet, welchen Stellenwert hat Arbeit überhaupt noch?

Aber auch: Welche politischen, ökonomischen und technologischen Bedingungen regulieren Leben und Arbeit in näherer oder ferner Zukunft?

Themenkomplexe, die dazu einladen, einige bekannte Science-Fiction-Filme genauer unter die Lupe zu nehmen.

Da es sich bei Filmen um komplexe Kunstwerke handelt, die vielschichtige Gedankengebäude konstruieren, behandeln sie oft – direkt oder indirekt – mehrere Themen zugleich. Mit dem Schwerpunkt auf klassischen und postmodernen Science-Fiction-Filmen bietet die Traumfabrik auch diesmal ein Sommer-Programm, das zu Vergleichen einlädt.

Von „Metropolis“ und „2001: Odyssee im Weltraum“ bis zu „Star Trek“ und „Blade Runner“, dem Pandemie-Film „12 Monkeys“ und dem zivilisationskritischen „Planet der Affen“ und noch mehr.

Eine Dokumentation und eine Kurzfilm-Premiere ergänzen das Programm.

 

Kino ist ein Ort des Dialogs: Filme im Dialog miteinander und mit dem Kinopublikum. Die Traumfabrik ergänzt die Tagträume der Kinofilme mit Angeboten zur gedanklichen Weiterverarbeitung: Mikroeinführungen sprechen Themen, Hintergründe und Ästhetik der Filme an, das Kinogespräch gibt Raum für einen ersten Gedankenaustausch. Zu einigen Filmen werden Gäste aus Wissenschaft und Gesellschaft erwartet.

Parallel findet im Sommersemester 2021 zudem eine Lehrveranstaltung FutureWork(s): Zukunftswelten der Arbeit in Science-Fiction-Filmen am ZAK statt, in der Wolfgang Petroll mit Studierenden die Hintergründe und Zusammenhänge der ausgewählten Filme im Kontext von Arbeitszukünften erarbeitet.

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